Tests zur Feststellung des Löschvermögens einer Wassernebelturbine

In der MPA Dresden GmbH in Freiberg fanden Anfang Februar Tests zur Feststellung des Löschvermögens einer Wassernebelturbine auf Flüssigkeitsbrände statt.

Die Technik dieses Systems basiert im Wesentlichen auf dem bekannten Prinzip einer „Schneekanone“ zur Beschneiung von Skipisten, nur dass hier das eingesetzte Wasser nicht zur Schneeerzeugung zerstäubt, sondern trotz Temperaturen von unter 0 °C als Wasser bzw. Wasser-Schaummittel-Gemisch auf die Brandstelle aufgebracht wurde.

Als Brandobjekt diente ein herkömmlicher Heptan-Flüssigkeitsbrand, wie er bei der Prüfung von tragbaren Feuerlöschgeräten genutzt wird. Der entzündete Heptanbrand wurde mittels der Wassernebel-Technik gelöscht. Das System hat seine Eignung unter den gewählten Rahmenbedingungen erfolgreich bewiesen. Das Team der Prüfstelle Feuerlöschgeräte/Feuerlöschmittel konnte im Rahmen dieses Sonderversuchs erneut seine hohe Fachkompetenz auch außerhalb normativer Rahmenbedingungen unter Beweis stellen.

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