Feuerlöschgeräte & Feuerlöschmittel

Anforderungen und Prüfungen von Feuerlöschmitteln und Feuerlöschgeräten sind überwiegend in internationalen Normen (EN, IMO, ICAO, UL, ISO) und teilweise in nationalen Normen (DIN, NF, BS) spezifiziert.

Entsprechend den Anwendungs- und Betreibervorschriften sind für die jeweiligen Brandschutzprodukte Nachweise der Konformität erforderlich.

Die akkreditierte und amtlich anerkannte Prüfstelle für Feuerlöschmittel und Feuerlöschgeräte führt die geforderten Typprüfungen und Fertigungsinspektionen durch und begleitet die Kunden bis zu einer entsprechenden Produktzertifizierung (Zulassung).

Aufgabenbereiche:

Nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 akkreditiertes Prüflabor:

  • Feuerlöschmittel
  • Tragbare Feuerlöscher
  • Fahrbare Feuerlöscher
  • In Kraftfahrzeugen eingebaute Feuerlöschgeräte
  • Sonderlöschgeräte
  • Feuerlöschdecken

Leistungsangebot:

  • Typprüfungen nach den Prüfnormen:
  • EN 3 Tragbare Feuerlöscher
  • EN 615 Löschpulver
  • EN 1568 Schaummittel
  • EN 1869 Löschdecken
  • ICAO Availability of Extinguishing Agents
  • IMO Foam concentrates - Schaummittel
  • ISO 7203 Schaummittel
  • NF S61-804 und BS 6165 Feuerlösch- Spraydosen
  • EN 1866 Fahrbare Feuerlöscher
  • DIN 14475 Pulverlöschanlagen für den Einbau in Löschfahrzeuge
  • DIN 14497 Kleinlöschanlagen
  • LG-01 Eignungsprüfung von Feuerlöschgeräten zur Bekämpfung von Braunkohlestaub - Glimmbränden
  • Löschvorführungen und Löschübungen für Anwender
  • Gutachten zu Schadensfällen
  • Pulver / Schaum-Verträglichkeitsprüfung

Mitarbeit in Normungsgremien und Ausschüssen:

  • DIN Normenausschuss Feuerwehrwesen (FNFW)
  • NA 031-01 FBR Handbetätigte Geräte für die Brandbekämpfung
  • NA 031-03-01 AA Feuerlöschmittel
  • NA 031-03 FBR Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen
  • CEN, Europäisches Normungsinstitut
  • TC 70 Handbetätigte Feuerlöschgeräte
  • TC 70 / WG1 Laboratorien
  • TC 70 / WG5 Normung
  • Erfahrungsaustausch 6 „Druckgeräte“ (EK 6)
  • Arbeitskreis AK 3-6 im EK 6 „Druckgeräte“
  • Deutsche Elektrotechnische Kommission im DIN und VDE (DKA) Fachkreis K 213 „Brandbekämpfung in elektrischen Anlagen“

Pulver/Schaum-Verträglichkeitsprüfung

Warum?

Auf Grund von Bedenken über die geringe biologische Abbaubarkeit von Fluortensiden können zunehmend Schaummittel ohne diese wirksamen Inhaltsstoffe auf dem Markt angeboten werden.

Der Effekt, Zerstörung von Feuerlöschschäumen durch Feuerlöschpulver bei gleichzeitiger Anwendung, hatte mit den Fluortensid - haltigen Schaummitteln faktisch an Bedeutung verloren.

Eine neue Generation von Fluortensid – freien Schaummitteln wirft erneut die Frage der gegenseitigen Verträglichkeit von Pulver- und Schaumlöschmitteln bei der Brandbekämpfung auf und schaumverträgliche Löschpulver gewinnen wieder an Bedeutung.

Einen  Test im Kleinmaßstab für die Beurteilung der Pulver/Schaum-Verträglichkeit bietet das nach Anhang K der neu erschienen Normenausgabe EN 615:2009 empfohlene Prüfverfahren.

Wie?

Es sind zwei vergleichende Kleinlöschtests mit der Schaumlösch-vorrichtung nach Anhang K der EN 615 durchzuführen. Zunächst erfolgt ein Löschtest mit dem in Frage kommenden Schaum. Dann wird ein zweiter Löschtest durchgeführt, bei dem man vor dem Entzünden das Feuerlöschpulver auf der Oberfläche des Brennstoffes verteilt. Eine mehr als 25prozentige Erhöhung der Löschzeit oder eine mehr als 25prozentige Verkleinerung der Rückbrandzeit gegenüber dem Testergebnis ohne Löschpulver wird als nicht zulässige Beeinträchtigung der Löschwirksamkeit des Schaums durch das beigemischte Löschpulver bewertet.

» Schalten Sie die Bedenken der Anwender aus und lassen Sie Ihre Produkte prüfen!